Informationsmanagement

Um vorwärts zu kommen ist ein lebenslanges Lernen notwendig. Doch wie finde ich in der schier endlosen Weite des Internets die für mich relevanten Informationen?

Blogs

Das Web 2.0 zeichnet sich dadurch aus, dass viele kompetente Leute ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Gedanken in der Form von Blogs gratis im Internet zur Verfügung stellen. So verhilft mir das Lesen von Blogeinträgen immer wieder zu Horizonterweiterungen. Derzeit sind Blogs für mich vor allem in den Bereichen „Lehren und Lernen mit digitalen Hilfsmitteln“ und „Fotografie“ eine wichtige Informationsquelle.

Blogs und RSS-Feeds

Was ist ein RSS-Feed?

Ein RSS-Feed ist ein standardisiertes Datenformat. Diese ermöglicht es einem RSS-Dienst oder -Programm auf neue Einträge aufmerksam zu werden und diese übersichtlich darzustellen. Ich muss also nicht mehr auf allen für mich interessanten Blogs nach Neuigkeiten suchen, sondern bekommen vom RSS-Reader eine übersichtliche Zusammenstellung der Informationen. (Begriffsdefinition auf Wikipedia)

RSS-Dienste

Bis ins Jahr 2013 war der Google-Reader praktisch Alleinherrscher im „RSS-Land“. Nachdem Google diesen Dienst aber eingestellt hat, entstand eine Vielzahl von Alternativen. Die Seite www.rss-readers.org bietet dazu eine gute und aktuelle Übersicht.
Persönliche verwende ich im Moment Feedly. Zwar konnte ich mich mit der Darstellungsform noch immer nicht ganz anfreunden, doch der Dienst funktioniert bisher problemlos und die kostenlose Version ist für meine Anforderungen ausreichend. Dabei ist natürlich zu beachten, dass die meisten RSS-Dienste auf einer Cloud basieren, ich also einer Firma mitteile was für Blogs ich regelmässig lese.

Mein Workflow mit RSS-Feeds

Soweit es sich einrichten lässt verschaffe ich mir einmal pro Tag im RSS-Reader einen Überblick über die neusten Blogeinträge. Dank der Cloud kann dies auf einem Gerät meiner Wahl sein (Computer, Smartphone, Tablet). Bei Feedly gibt es neben der offiziellen App sogar eine Reihe von Alternativ-Apps die ebenfalls auf Feedly zugreifen können und mir teilweise vom Handling besser gefallen. Bei diesem täglichen Überblick lese ich meist nur die Überschrift und eventuell die ersten Zeilen. Jene Blogeinträge die mein Interesse wecken markiere ich. Dies kann entweder mit einem Stern oder einem thematischen Stichwort (Tag) geschehen.
Etwa drei- bis viermal pro Monat nehme ich mir dann ein bis zwei Stunden Zeit, um die markierten Blogbeiträge zu lesen und bei Bedarf weiterzuverarbeiten.