Über

über mich …

… als Lehrperson

Viele Personen in meinem sahen mich, als Sohn eines Lehrers, schon ganz früh in diesem Beruf. Doch genau darum war dies aber für mich keine Option. Was aber sonst? Mit einem grossen Zusatzaufwand in Deutsch (der eine oder andere Fehler schleicht sich noch heute in den Blog …) und Französisch gelang mir der Übertritt an die Kantonsschule. Doch viel weiter war ich auch nach der Matura noch nicht und erst der Berufsberater konnte mich davon überzeugen, dass Oberstufenlehrperson genau der richtige Beruf für mich ist. Heute noch bin ich überzogen, dass dies eine gute Wahl war. Ich schätze die Vielseitigkeit, die Zusammenarbeit mit anderen Menschen, die fachliche Herausforderung, den Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit Jugendliche über eine längere Zeit begleiten zu können sehr.
Nach einigen kürzeren Stellvertretungen startete ich im Jahre 2004 im Schulhaus Burgerau in Rapperswil mit „meiner“ ersten Klasse. Dem Schulhaus bin ich seit diesem Zeitpunkt, mit Ausnahme eines einjährigen Urlaubs, treu geblieben.

… und die digitalen Hilfsmittel

Nach strengen fünf Jahren als Berufseinsteiger und einem Jahr Urlaub, machte mich ein guter Freund auf einen Masterstudienlehrgang eEducation an der Donauuniversität in Krems (Österreich) aufmerksam. Neben ihm als Berufsschullehrer für Informatik kam ich mir zu unqualifiziert dafür vor, liess mich dann aber trotzdem überreden. Auch wenn die zwei Jahre sehr streng waren und nicht jeder Themenblock gleich spannend, bin ich heute froh, den Schritt gewagt zu haben. Im Zentrum stehen dabei weniger die einzelnen Inhalte, als vielmehr die Motivation mich mit digitalen Hilfsmitteln für den Unterricht auseinanderzusetzen und den Einsatz im Unterricht auszuprobieren.
Was im kleinen Rahmen mit einfachen Hilfsmitteln begann, wurde dank positiver Erfahrungen und der Unterstützung meines Arbeitgebers immer etwas grösser. Mittlerweile benutzen schon viele Lehrpersonen im Schulhaus das LMS Moodle, immer mehr Klasse führen ein E-Portfolio auf Mahara und das Pilotprojekt mit WLAN und BYOD wird zum Standard in der ganzen Schulgemeinde. Daneben versuche ich bei dieser Thematik am Ball zu bleiben und überlege mir immer wieder, in welcher Form digitale (aber natürlich auch andere) Hilfsmittel meinen Unterricht verbessern könnten.

… als Privatperson

Neben dem Lehrer Boller und dem digitalen Boller, gibt es auch noch einen privaten Daniel Boller. Dieser ist sehr gerne draussen unterwegs – joggend, velofahrend oder auf einer Reise in einem fernen Land. Fasziniert bin ich zudem von der Fotografie, wobei meine Kamera leider noch viel zu oft zu Hause liegen bleibt.

über diesen Blog…

… als Notiz- und Reflexionsinstrument

Konfrontiert mit der grossen Informationsflut (Weblogs, Studien, Tweets, Bücher, …) die sich mit spannenden Aspekten des Einsatzes von digitalen Hilfsmitteln für das Lehren und Lernen befassen, habe ich einen Weg gesucht, die Inhalte für mich zu filtern, auf den Punkt zu bringen und zu reflektieren. Da die Schülerinnen und Schüler meiner Klasse genau zu diesem Zweck bei gewissen Unterrichtssequenzen ein Lerntagebuch auf der E-Portfolio-Plattform führen müssen, lag die Idee eines Blogs relativ nahe.

… als Kommunikationsinstrument

Der Weblog als digitales Hilfsmittel hat gegenüber dem Lerntagebuch aus Papier den Vorteil, dass die Inhalte bei Bedarf relativ einfach mit anderen interessierten Personen geteilt und diskutiert werden können.

… als Versuch

Den Weblog habe ich im Oktober 2015 ganz bewusst als Versuch gestartet. Dabei musste ich ein wenig über meinen „Perfektionismus-Schatten“ springen, doch die Erfahrungen der letzten Jahre haben mir gezeigt, dass praktische Erfahrungen meist viel wertvoller sind als haufenweise konzeptionelle Überlegungen. So bin ich gespannt, wie sich dieser Blog-Versuch weiterentwickelt.

Kontakt

Am einfachsten in Kontakt mit mir tritt man wohl mit einem E-Mail: daniel (ät) bollernen (Punkt) ch